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Statement

„Mich interessiert, wie sich innere Prozesse in äußeren Strukturen spiegeln und wie natürliche Systeme wiederum unser Denken, Fühlen und Handeln prägen.“

Meine künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen innerer Erfahrung und äußerer Wahrnehmung.
Mich interessiert die Frage, wie Gedanken, Gefühle und psychische Prozesse sichtbar werden und welche Spuren sie in unserem Erleben, unserem Handeln und unserer Wahrnehmung hinterlassen.
 

In meiner Kunst erforsche ich innere Landschaften. Ich beginne ein Werk ohne festgelegtes Ziel und ohne zu wissen, wie es am Ende aussehen wird. Der Malprozess ist für mich ein Weg des Entdeckens. Das Bild entwickelt sich Schritt für Schritt im Wechselspiel von Intuition und Entscheidung, Kontrolle und Loslassen. Schichten entstehen, werden verändert, übermalt und wieder freigelegt. Jede Spur erzählt von Bewegung, Wandel und Transformation.
 

Mich faszinieren Grenzen und Übergänge: zwischen Ordnung und Chaos, Bewusstem und Unbewusstem, Freiheit und Begrenzung, Stabilität und Veränderung. Dabei interessieren mich besonders die Brüche und unerwarteten Momente, in denen neue Perspektiven entstehen und bisher Verborgenes sichtbar wird.
 

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Ich beobachte, wie sich Wahrnehmungen überlagern, wie wir die Natur erleben, deuten und gleichzeitig in sie eingreifen. Mich interessiert, wie sich innere Prozesse in äußeren Strukturen spiegeln und wie natürliche Systeme wiederum unser Denken, Fühlen und Handeln prägen.
 

Inspiration finde ich in der Natur, in Musik und in den komplexen Dynamiken menschlicher Wahrnehmung. Immer wieder entdecke ich Parallelen zwischen inneren Entwicklungsprozessen und den Strukturen der natürlichen Welt. Das Große spiegelt sich im Kleinen, persönliche Erfahrungen verweisen auf universelle Zusammenhänge.
 

Meine Bilder sind keine Abbildungen der Wirklichkeit. Sie sind Resonanzräume, in denen innere Erfahrungen, Wahrnehmungen und Beziehungen zur Umwelt in Farbe, Form und Struktur übersetzt werden. Sie laden dazu ein, sich auf das Ungewisse einzulassen, eigene Assoziationen zu entdecken und dem zu begegnen, was sich oft jenseits der Sprache bewegt.

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